Warum?

Eine Vorsorge dient dem Zwecke eine Erkrankung, welche zu Beginn keinerlei Beschwerden oder Symptome auslöst, rechtzeitig zu entdecken.
Hat eine Erkrankung unbemerkt ein gewisses Entwicklungsstadium erreicht, so können wir diese auch in heutigen Zeiten oft nicht mehr heilen. Dieses Entwicklungsstadium, d.h. den Zeitpunkt an dem eine Erkrankung unheilbar wird gilt es nicht zu verpassen!
Die Tumore an Prostata, Niere, Blase und Hoden machen zusammen laut dem Tumorregister etwa 35% bis 40% aller bösartigen Erkrankungen in Deutschland aus. Dabei ist das Prostatakarzinom mit 25-30% die am häufigsten vorkommende Krebserkrankung.

Vorsorge für wen und ab wann?

Die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Erkrankung zu bekommen ist unter anderem vom Geschlecht aber auch vom Alter abhängig.
Da es bei der urologischen Vorsorgeuntersuchung nicht nur um den Ausschluss von Tumorerkrankungen, sondern auch um das Aufspüren gutartiger Erkrankungen (z.B. u.a. Nierensteine, Inkontinenz, Errektionsbeschwerden) geht, empfehlen wir folgendes:

Eine urologische Vorsorgeuntersuchung ist sinnvoll für:
– Männer ab dem 40. Lebensjahr, 1 x jährlich
– Männer ab dem 20. Lebensjahr, Aufklärung und Anleitung zur Selbstuntersuchung bezüglich Hodenkrebs
– Frauen ab dem 40. Lebensjahr, Häufigkeit der Vorsorgeuntersuchung kann individuell festgelegt